Sehr geehrte Damen und Herren,

ganz herzlich möchten wir Sie im Namen der Region Hochrhein und des kath. Dekanates Waldshut zu unserem Studientag einladen.

Es ist nicht leicht, die richtigen Worte rund um das Ende des Lebens zu finden.

Dennoch stellt sich diese Aufgabe für uns immer wieder, wenn wir Sterbenden oder Trauernden begegnen. Die Erfahrung, dass es viel weniger auf das “Was” als auf das “Wie” ankommt, teilen wir mit vielen.

Aber wie gehen wir vor? Wie verbringen wir die Zeit mit den Menschen, am Kranken- bzw. Pflegebett oder in den Trauersituationen?

Es ist an der Zeit, immer wieder neu nach Antworten zu suchen, die einen nicht mit dem Gefühl zurück lassen: “Eigentlich müsste man …” oder “Wenn ich mehr Zeit hätte …”

Wir sind zuversichtlich an diesem Studientag Antworten zu finden, die nicht nur wichtig, sondern vor allem richtig sind.

Andreas Korol

Franz-Josef Günther

Zur Referentin:

Dr. Ruthmarijke Smeding ist Fachreferentin für Aus-, Weiter- und Fortbildung im Gesundheits-, Palliativ- und Trauerbegleitungsbereich. Sie promovierte über die speziellen Unterrichtsaspekte bei Palliativ- und Trauerbegleitung unter der Leitung des Mitbegründers der Palliative Care in England, des Lehrpsychiater Dr. Colin M. Parkes. Sie entwirft und leitet maßgeschneiderte Kurse für Ausbildungen, Krankenhäuser und Akademien sowie für kirchliche und andere fachspezifische Fortbildungen und Institutionen. Über Europa hinaus führte sie ihre Kurse und Beratungsarbeit auch in Südamerika, USA und Australien durch. In Deutschland lehrt sie seit zwanzig Jahren das interdisziplinäre Fortbildungsmodell „Trauer erschließen“, welches wohl als weltweit das erste Modell mit einem integrierten Begleitansatz angesehen wird. Dieser ist nicht in psychotherapeutischen Prinzipien fundiert, sondern orientiert sich an dem Lehr- Lernbereich für die spezifischen Berufe, wie Ärzte, Pflege, Seelsorge, Sozialarbeit, Psychologie, Ehrenamt. Dabei ist das Modell dynamisch: es orientiert sich weiter an dem Fortschreiten der heutigen Forschung.

Programm

Der Studientag ist konzipiert als eine Initialveranstaltung für die Hospiz- und Trauerarbeit im Dekanat und in der Region, die zum Ziel hat, Trauerbegleitung anzuregen und zu vernetzen. Dabei ist entscheidend, dass die Ortsgemeinden Basisinformationen erhalten, die eine spätere Vernetzung erleichtern.

Um folgende Inhalte geht es:

  • Sachinformationen aus der Trauerforschung
  • Trauerbegleitung vom Sterben bis zur Beerdigung
  • Die Verbindungen zwischen Trauer vor dem Sterben, Tod und Trauer nach dem Tod
  • Trauerarbeit ehrenamtlich – hauptamtlich
  • Spiritualität und die Bewältigung von Trauer

Tagesstruktur

  • 8.30 Uhr Ankommen – Stehkaffee  
  • 9.00 – 12.30 Uhr Inputs und Arbeit an Fallbeispielen
  • 12.45 Uhr Möglichkeit zur Teilnahme am Mittagessen
  • 14.00 – 16.30 Uhr Inputs und Arbeit an Fallbeispielen Konzeption und Inhalte:

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