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„… und Miriam nahm ihren Zimbal und ging voran …“

Über Rituale & Corona-bedingte Verluste

dreiteiliges Live-online-Seminar mit Dr. Ruthmarijke Smeding

In einer unbestätigten Erzählung über die biblische Miriam fand ich Inspiration: sie habe bei der Durchquerung des Roten Meeres ein abgewandeltes Beerdigungsritual eingesetzt, um ihr Volk durch das Rote Meer zu führen. So habe sie eine unmögliche Verabschiedung begleitet und Ermöglichung geboten. Wahr? Wahr? Darüber könnte man streiten (was auch geschah, in der theologischen Welt). Mir geht es hier nur um die Stimulanz, die eine solche Erzählung auslösen kann, mit kreativer Assoziation:

sie verwandelte demnach Bekanntes zum Zwecke notwendiger nächster Schritte.

Damit sind wir voll in dem kleinen Seminar, das in 3 x 3 Stunden Grundlegendes zu vermitteln sucht über die Möglichkeiten und Unmöglichkeiten von Ritualen, damit sie, wo nötig und erwünscht, einen Pandemie bedingten Trauerweg begleiten können.

Es gibt viele Definitionen von Ritualen, aber die Grundstruktur bleibt gleich. Sie ist vor mehr als hundert Jahren beschrieben worden und wird zeitgemäß weiterhin verwendet.

So wollen wir uns in diesem digitalen Seminar auf den Weg machen, mit Altem und Neuem, mit Trauer und Hoffnung.

Leitung und Referentin:

Dr. Ruthmarijke Smeding

Referent:innen:

Dr. Erhard Weiher

Anton Seeberger

Conny Barlag

Organisation:

Monika Heilmeier-Schmittner

Termine:

Dienstag 1. Juni

Dienstag 8. Juni

Freitag 11. Juni

jeweils 17.00 – 20.15 Uhr

Kosten: € 100,00

via zoom Den link erhalten Sie nach Ihrer Anmeldung kurz vor Seminarbeginn.

Teilnehmendenzahl: maximal 24

Anmeldung: info@domberg-akademie.de

Mehr dazu im Flyer:

Trauergruppen wieder möglich?

Selbsthilfegruppen sind dann wieder möglich, wenn bestimmte Bedingungen vorliegen. Und es ist eine Abwägungssache und Hygieneregeln usw. sind sowieso selbstverständlich. Die Elterntrauerngruppen treffen sich wieder. Auch das Trauercafé Hoffnungstreff findet statt. Bitte den entsprechenden Termin durchlesen …

„Die Veranstaltungen, die der sozialen Fürsorge dienen (z.B. Kinder- und Jugendhilfe) sind erlaubt, allerdings müssen Sie zwingend erforderlich sein. Selbsthilfeangebote, die der sozialen Fürsorge dienen,  dürfen unter Hygieneauflagen stattfinden. Nach unserem Kenntnisstand ist eine Teilnehmerobergrenze ist nicht geregelt, die Zahl der TN orientiert sich an den örtlichen Voraussetzungen, die erforderlichen Hygieneregelungen und Abstandsgebote sind einzuhalten.

„Zwingend erforderlich und unaufschiebbar“ wird als erfüllt angesehen, wenn z. B. der mögliche (gesundheitliche) Schaden für die Gruppenteilnehmer bei Aussetzen oder Verschieben der Gruppensitzung groß wäre und die Unterstützung durch die Gruppe auch nicht in anderer Form, z. B. durch digitalen Austausch, ersetzbar ist.

Besonderer Hinweis:

Die CoronaVO ist eine abstrakt generelle Regelung und muss auf den Einzelfall angewendet werden. Deshalb ist es leider nicht möglich, alle Selbsthilfegruppen im gleichen Licht zu sehen.

Grundsätzlich muss man davon ausgehen, dass Selbsthilfegruppen einen Organisator für die Treffen haben und sich zur Verfolgung eines gemeinsamen Ziels treffen, oftmals in den Strukturen eines Vereins. Es handelt sich in diesen Fällen deshalb um Veranstaltungen im Sinne von § 10 Abs. 5 CoronaVO und nicht etwa um Ansammlungen im privaten Kreis nach § 9 CoronaVO.

Etwas anders verhält es sich oftmals im Einzelfall bei Selbsthilfegruppen im Bereich Psychiatrie/Sucht. Dort finden sich die Selbsthilfegruppen meist nicht in Vereinsstrukturen zusammen und sind möglicherweise auch außerhalb dieser Strukturen aufgrund ihres Krankheitsbildes nicht in der Lage, sich ohne fremde Hilfe zu organisieren.“

Stationengottesdienst für Trauernde

„Mit den Emmausjünger*innen unterwegs“- ein ökumenischer Stationen-Gottesdienst für Trauernde. Wir laden Sie ein, begleitet durch biblische Texte, ihrer Trauer Raum zu geben und sich gemeinsam mit uns auf den Weg zu machen. Der Gottesdienst findet am Freitag, 23. April 2021 um 16 Uhr statt. Treffpunkt ist an der evangelischen Friedenskirche Wehr. Von dort aus gehen wir über das Pflegeheim zum Friedhof und enden in der katholischen Martinskirche.  Aufgrund der Situation bitten wir vorab um telefonische Anmeldung in den Pfarrbüros und das Mitbringen/Tragen einer Maske. Nähere Informationen erhalten Sie bei Gemeindeassistentin Carmen Horvatic: 07761-55347-31

Neuer Flyer vom Kinder- & Jugendhospizdienst Hochrhein

In den vergangenen Tagen hatte ich Kontakt mit Koordinatorin Simone Frache vom ambulanten Kinder- und Jugendhospizdienst. Wir redeten über die Angebote der Schmetterlingsgruppe und der Möglichkeit, dass auch Trauernde vom Landkreis Waldshut ggf. mit betreut werden. Alles in allem ein sehr netter Kontakt. Alle Infos im Flyer (oben) oder auf der Website.

https://www.malteser-kinderhospizdienst-loerrach.de/

Simone Frache
Koordinatorin ambulanter Kinder- und Jugendhospizdienst
Telefon: 0151/65531220
Email: kinderhospizdienst.loerrach(at)malteser(dot)org