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Trauergruppen wieder möglich?

Selbsthilfegruppen sind dann wieder möglich, wenn bestimmte Bedingungen vorliegen. Und es ist eine Abwägungssache und Hygieneregeln usw. sind sowieso selbstverständlich. Die Elterntrauerngruppen treffen sich wieder. Auch das Trauercafé Hoffnungstreff findet statt. Bitte den entsprechenden Termin durchlesen …

„Die Veranstaltungen, die der sozialen Fürsorge dienen (z.B. Kinder- und Jugendhilfe) sind erlaubt, allerdings müssen Sie zwingend erforderlich sein. Selbsthilfeangebote, die der sozialen Fürsorge dienen,  dürfen unter Hygieneauflagen stattfinden. Nach unserem Kenntnisstand ist eine Teilnehmerobergrenze ist nicht geregelt, die Zahl der TN orientiert sich an den örtlichen Voraussetzungen, die erforderlichen Hygieneregelungen und Abstandsgebote sind einzuhalten.

„Zwingend erforderlich und unaufschiebbar“ wird als erfüllt angesehen, wenn z. B. der mögliche (gesundheitliche) Schaden für die Gruppenteilnehmer bei Aussetzen oder Verschieben der Gruppensitzung groß wäre und die Unterstützung durch die Gruppe auch nicht in anderer Form, z. B. durch digitalen Austausch, ersetzbar ist.

Besonderer Hinweis:

Die CoronaVO ist eine abstrakt generelle Regelung und muss auf den Einzelfall angewendet werden. Deshalb ist es leider nicht möglich, alle Selbsthilfegruppen im gleichen Licht zu sehen.

Grundsätzlich muss man davon ausgehen, dass Selbsthilfegruppen einen Organisator für die Treffen haben und sich zur Verfolgung eines gemeinsamen Ziels treffen, oftmals in den Strukturen eines Vereins. Es handelt sich in diesen Fällen deshalb um Veranstaltungen im Sinne von § 10 Abs. 5 CoronaVO und nicht etwa um Ansammlungen im privaten Kreis nach § 9 CoronaVO.

Etwas anders verhält es sich oftmals im Einzelfall bei Selbsthilfegruppen im Bereich Psychiatrie/Sucht. Dort finden sich die Selbsthilfegruppen meist nicht in Vereinsstrukturen zusammen und sind möglicherweise auch außerhalb dieser Strukturen aufgrund ihres Krankheitsbildes nicht in der Lage, sich ohne fremde Hilfe zu organisieren.“

Stationengottesdienst für Trauernde

„Mit den Emmausjünger*innen unterwegs“- ein ökumenischer Stationen-Gottesdienst für Trauernde. Wir laden Sie ein, begleitet durch biblische Texte, ihrer Trauer Raum zu geben und sich gemeinsam mit uns auf den Weg zu machen. Der Gottesdienst findet am Freitag, 23. April 2021 um 16 Uhr statt. Treffpunkt ist an der evangelischen Friedenskirche Wehr. Von dort aus gehen wir über das Pflegeheim zum Friedhof und enden in der katholischen Martinskirche.  Aufgrund der Situation bitten wir vorab um telefonische Anmeldung in den Pfarrbüros und das Mitbringen/Tragen einer Maske. Nähere Informationen erhalten Sie bei Gemeindeassistentin Carmen Horvatic: 07761-55347-31

Neuer Flyer vom Kinder- & Jugendhospizdienst Hochrhein

In den vergangenen Tagen hatte ich Kontakt mit Koordinatorin Simone Frache vom ambulanten Kinder- und Jugendhospizdienst. Wir redeten über die Angebote der Schmetterlingsgruppe und der Möglichkeit, dass auch Trauernde vom Landkreis Waldshut ggf. mit betreut werden. Alles in allem ein sehr netter Kontakt. Alle Infos im Flyer (oben) oder auf der Website.

https://www.malteser-kinderhospizdienst-loerrach.de/

Simone Frache
Koordinatorin ambulanter Kinder- und Jugendhospizdienst
Telefon: 0151/65531220
Email: kinderhospizdienst.loerrach(at)malteser(dot)org

Neues Angebot Projekt Via

Via. Trauer neu denken:
Der erste Teil des Projekts Via. Trauer neu denken geht an den Start!
Via. Trauer neu denken, ist ein digitales Innovationsprojekt der Fachstelle Hospizarbeit, Palliativmedizin und Trauerbegleitung des Malteser Hilfsdienst.
Unsere Vision
Wir, von Via., wünschen uns eine Gesellschaft, in der Sterben, Tod und Trauer als ein ganz normaler Teil des Lebens erlebt und gelebt wird. Wir wünschen uns einen offenen Umgang mit Trauer und mit trauernden Menschen.
Wir wünschen uns eine Gesellschaft, die achtsam, empathisch und souverän mit Sterbenden und Trauernden umgeht.
Unser Angebot
Via. Trauer neu denken, bietet trauernden Menschen, ihren Freunden und Angehörigen, unabhängig von Raum und Zeit die Möglichkeit eines lebendigen Erinnerns im digitalen Raum. Darüber hinaus besteht für alle Menschen die Möglichkeit, sich im Lernraum über Trauer zu informieren und in der Online-Beratung Trauer kostenlos beraten zu lassen, um so einen angemessenen Umgang mit der eigenen Trauer, aber auch der Trauer von anderen zu finden.
Das Projekt besteht aus drei Komponenten:
• einem digitalen Erinnerungsraum (in Entwicklung)
• einem Lernraum (erste Version online; Update in Kürze)
• einer deutschlandweiten Online-Mail-Beratung Trauer (bereits verfügbar!)
Besuchen Sie uns doch mal https://www.via-app.org/
Unter www. via-app.org finden Sie die erste Version des Lernraum mit Informationen rund um das Thema Trauer und natürlich zum Projekt selbst.
Außerdem ist die Malteser Online-Beratung Trauer gestartet
unter www.via-app.org/online-beratung gelangt man zum Beratungsangebot für Trauernde und Menschen, die im Umfeld von Trauernden Rat suchen. Dieses Beratungsangebot bieten wir in Kooperation mit dem dt. Caritasverband an. Über unseren Link gelangen Sie auf die Beraterplattform der Caritas. Das Malteser Trauerberaterteam garantiert eine Antwort innerhalb von 48 Stunden. Das Beratungsangebot ist kostenlos und kann auf Wunsch auch vollkommen anonym erfolgen.