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TALE-Studie forscht nach Möglichkeiten, Trauernden gut zu helfen

Eine Studie hilft mehr als falsche Artikel auf T-Online

Kürzlich ist mir eine Anfrage zu einer Studie über Trauer zugekommen. Ich möchte diese hier einfach weiter geben, weil es wichtig ist, dass Trauerforschung weiterhin beiträgt, Trauer nicht als Krankheit sondern als eine natürliche Reaktion auf einen bedeutsamen Verlust zu sehen. Und vielleicht hört es irgendwann auf, dass noch irgendein Redakteur von vier Phasen der Trauer spricht. So viel Falschinformationen wie in dem Artikel von T-Online sollte es dann irgendwann nicht mehr geben!

Im Folgenden die Ausschreibung zur Studie:

Der Tod einer geliebten Person ist ein schmerzhaftes Erlebnis, mit dem die meisten Menschen im Laufe ihres Lebens konfrontiert sind. Gefühle wie Traurigkeit und Sehnsucht sind häufige Folgen, aber auch Schlaf- und Konzentrationsprobleme können auftreten. Bei den meisten Menschen nehmen Trauerreaktionen mit der Zeit ab. Bei manchen Personen bleiben jedoch Trauerreaktionen auch über eine lange Zeit bestehen. Ziel der Studie ist es, mehr über die emotionalen Folgen des Verlusts einer nahestehenden Person im Rahmen eines Telefoninterviews zu erfahren.

Sie haben eine nahestehende Person (Partner*in, Familienmitglied, Freund*in) verloren und möchten an der Studie teilnehmen?

Sie können an dieser Studie teilnehmen, wenn Sie mind. 18 Jahre alt sind und eine nahestehende Person vor mindestens 6 Monaten verstorben ist. Die Teilnahme ist auch möglich, wenn der Verlust vor längerer Zeit passiert ist. Sie können auch teilnehmen, wenn Sie derzeit wenig oder gar keine Trauerreaktionen erfahren.

Zur Anmeldung: https://bit.ly/2QuLcLo

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